Studium zum richtigen Tragen der Medaillen und Ehrenzeichen

Generell ist zu sagen dass oft der Eindruck entstünde als würden viele Ehrenträger ihrer Medaillen sich in der Richtigkeit der Trageweise dieser Edelmetalle nicht so recht auskennen. Natürlich ist es letzten Endes gemäß heutiger Zeit eine Sache des betreffenden Trägers selbst, wie er diese Dinge handhaben möchte. Niemand schreibt vor, sondern es ist lediglich eine Empfehlung. So mancher meinte dass eine rustikale Schützentracht auch diverse Anhängsel an und für sich einer rustikalen Durchführung in der Behängung erlaube?

Es gibt sicher verschiedene Meinungen darüber, aber ich denke dass man ja die Einheit im Tragen der Tracht auch vorschreibt und so doch eine gewisse Gesamteinheitlichkeit erwünscht wäre.

Auch bin ich überzeugt dass man in der Trageart dieser Behänge sehr wohl Seitens des Betrachters die Frage stellen kann ob es sich um eine ordentliche oder nicht so ordentliche Person ohne dieses werten zu wollen, handelt? Wenn die Orden und Medaillen da hängen wie ein Christbaum, könnte das einem Betrachter den Eindruck von Chaos, Desinteresse, Unordnung, das Gefühl der Unterlegenheit die Dinge nicht ordnen zu können, somit im Einsatz auch nicht all zu viel Durchschlagkraft zu besitzen und im Chaos unter zu gehen, geben?

Sonst präsentiert sich eine exakte Trageart dieser Dinge in der Form eines besonders qualitativen optisch überlegen wirkenden Schützen, auf den Punkt gebracht zeigt dieser Eindruck dem Betrachter eine gewisse überlegene Geistige Stärke. Dies sind natürlich meine Eindrücke und müssen anderen Betrachtern nicht entsprechen.

Aber es soll eine Hilfe sein für den Einen oder Anderen der sich für diese Dinge interessiert und schwer tut. Wen es nicht interessiert der gehe jetzt und hier auf eine neue Rubrik! ……

Es freut mich sehr dass Sie sich doch dafür interessieren!

Wenn z.B. eine Englische Ehrengarde exakt da steht, passen auch alle Orden und Ehrenzeichen. Wenn ein Jeder wüsste wie beeindruckend das auf einen Betrachter und besonders auf die Damen wirkt, im Gegenteil das chaotische unordentliche Gehänge, würde er sich dieser Sache annehmen und seinen Rock richten.

Wer die Verdienst und Leistungszeichen schätzt und achtet, gibt Diesen auch einen gebührenden ORDEN – tlichen Platz wo diese auch wirklich zur Geltung kommen können? Oft sehe ich auch total abgetragene kaputte und desolate Medaillendreiecke. In unten angeführten Firmen können diese Dreiecke und Medaillendreieckshalterungsschienen verschiedener Längen je nach Anzahl der Medaillen, original nachbestellt werden und sind somit als Ersatz austauschbar.

Zur Uniform bzw. Schützentracht: Jede Uniform oder Tracht unabhängig ihres Aussehens oder Kategorie bezeichnet man als Montur der Republik Österreich. Die Uniformbestimmungen gelten für alle gleich. Auch das Tragen aller Medaillen und Abzeichen unabhängig ihrer Art darf auf jeder Montur unabhängig ihrer Art der Zugehörigkeit getragen werden. Z. B. darf ein Feuerwehrmann seine Feuerwehrabzeichen und Medaillen auf seiner Schützentracht tragen. Auch die Medaillen der Rettung, Heer, oder auch der Schützen, darf ein Feuerwehrmann oder Polizist etc. auf seiner Uniform tragen.

Überlegen wir einmal welche Arten der verkehrten Trageweise oft zu beobachten sind. Vorweg gesagt, sind unten zwei Photos die die Art des Tragens der Medaillen des Österreichers Kaiser Karl zum Franzosen wieder spiegelt, diese liegen in der Horizontale einiges unter denen der Österreicher. So gesagt tragen viele Schützen Französisch?

BILD 1 - FRANZÖSISCHE TRAGEWEISE

Da gäbe es dass die Medaillenlinie zwar richtig aber in der Horizontalen schräg angebracht ist. Daher der Tipp diese Dinge sich von einer zweiten Person bei angezogenem Janker stehend befestigen zu lassen oder vor dem Spiegel.

Kommt die Medaillenoberkante parallel zur obern Schulterendkante zum liegen, siehe Kaiser Karl 2. Bild, ist dies nicht richtig, der Balken hängt. Näher erklärt, sollte im geraden Stehen der gesamte Medaillenbalken waagrecht zum liegen kommen, siehe Bild 1. Ausgenommen einer Brusttasche, dort auf selber Kante parallel der oberen Quernaht.

Auch ist beobachtbar, dass oft mehrere Medaillen ordentlich angebracht sind und die neue Medaille am Tag nach der Verleihung, so husch pfusch aus welchem Grund auch immer irgendwie schräg separat angehängt bleibt, siehe Bild 8. Auch Einzelne verschiedentlich, kommen an unmöglichen Orten zum hängen.

Nach richtigem Hofprotokoll alter Schule, hätte der zu Ehrende an diesem Ehrenabend ohne Verleihungsmedaillen zu erscheinen. So zu sagen würden die Medaillen vor Verleihung weggelegt und erst danach mit der Neuen wieder hinauf gegeben. Aber so genau wird das heute nicht mehr gehandhabt. Weiter möchten manche am liebsten alle 22 Orden hinaufhängen. Die Möglichkeit besteht, obwohl auch wenn dies nicht der Erforderlichkeit im Wunsche der hochrangigen Fachkräfte entspricht. Ist die Handhabung richtig, hat niemand etwas dagegen.

Auf was man achten muss; dass es auch nicht zu viele werden, sind die Abzeichen. Dort sollte man wirklich nur die Wertvollsten und Wichtigsten aufhängen und nie mehr als 4 Stück. Bei den Abzeichen trägt man immer nur die Metall - wertvollste bzw. Höchstrangige derselben Kategorie. z.B. nie ein Sportleistungsabzeichen in Silber und Gold oder nie das Leistungsabzeichen der Feuerwehr in Bronze und Silber. Wir unterscheiden Funktionsabzeichen und Leistungsabzeichen. Erstere hätten nur als Funktionsbereich auf der jeweiligen rechten Funktionsjackenseite gemäß der Uniform ihres Fachbereiches, ihre Trageberechtigung. Eine Tracht ist keine Funktionsjacke, daher wird rechts fast nichts getragen! Hätte der Schütze ein Schießleistungszeichen errungen und schon vier Abzeichen links, dürfte er diese selbstverständlich auch als Schütze in Funktion rechts tragen.

Natürlich soll ein Jeder diese tragen dürfen, aber nie mehr als vier Dinge und gem. der Nichtfunktion in dieser Organisation auf der Tracht außer von Schießleistungen, Anderes eben nur links.

Auch habe ich das Tragen von Medaillenbalken beobachtet. Medaillenbalken sind kleine Teile im selben Stoff und Farbe der Medaillendreiecke. Ich finde dass das Tragen ohne den Respekt vor der Leistung des Trägers zu verlieren, nicht auf eine Tracht gehört. Balken werden nur auf der jeweiligen Fachbereichsuniform dieser erreichen Balken getragen und werden als so genannte Dienststreifen bezeichnet.

Während unsere Soldaten mit der Medaille am Rock an der Südfront standen, trugen die Italiener meistens die Leistungsbalken an ihrer Uniform. Diese haben auf einer Sonntagstracht nicht den rechten Platz und sind eher neuzeitlichen moderneren Uhrsprungs ab dem 1. Weltkrieg und für moderne Montur von heute.

Dann würde ich als Alternative Jenen vorschlagen, statt der Balken dessen Medaillen gesamt auf den Rock zu heften, auch wenn es Viele sind, die Möglichkeit besteht, und wird am unteren Rand des folgenden Bildes der Uniformen - Trageart noch genau erklärt.

Dass ich auch schon Kombinationen von Dienststreifen und Medaillen beobachtet habe, das entlockt mir also schon ein Schmunzeln in der Frage wo wir anfangen und wo wir aufhören sollten?

Auch beobachte ich immer wieder dass sich der Träger von einem Kragen oder Jackenmuster beeinflussen lässt und die Medaillen diesen Dingen in der Behängung an passt.

Das ist grundlegend verkehrt, genau umgekehrt sollte der Fall sein.

Die Orden kommen immer am selben Ort auf der Jacke zu liegen unabhängig ihrer darunter liegenden Musterung und ihrem Aussehen bzw. auch Formart wie z.B. ein größerer Kragen, siehe Beispiel Kaiser Karl Bild Nummer 5 und 6. und Janker blau No. 7.

Eine Ausnahme stellen die heutigen modernen Jacken dar, diesen modernen tief geschnittenen Krägen müssen die Medaillen etwas untergeschoben werden, auf keinen Fall darüber. Aber diese stellen auch keine Tracht dar. Genug der Moralpredigt, gehen wir in das Detail.

Es gibt verschiedene Stufen von Verleihungsorganisationen und Metallwertigkeiten. Die Organisation kommt immer vor Kreuz dieses vor Medaille und zuletzt die Metallwertigkeit Gold vor Silber und Bronze.

Also Leistungskreuze dann Medaillen in Gold vor Silber und Bronze verschiedener Kategorie, am farbigen Bande je nach Leistung, vor Verdienstkreuze dann Medaillen in Gold vor Silber und Bronze verschiedener Kategorie, vor Erinnerungskreuze dann Medaillen in Gold vor Silber und Bronze verschiedener Kategorie.

Dabei ist aber eines zu beachten! Wer z.B. ein Verdienstorden in Bronze trägt und einen Verdienstorden in Silber desselben Landes und derselben Kategorie verleiht bekommt, muss den bronzenen Orden weglegen und darf dann nur den Silbernen tragen.

Auf den Punkt gebracht, darf man immer nur den metallhöheren Orden selber Art Organisation und Kategorie tragen, nicht beide!

Theoretische Medaillenartenreihenfolge auf der Trageschiene von innen nach außen:

(1. Kirchenmedaille für Ordenspersonen, Priester)


1. Bundes“medaillen“ am farbigen Bande vor (2. 3. 4. ....) als Medaillen oder Balken

a. Leistungskreuz in Gold (z. B. Tapferkeit vor Sportleistung etc).vor

b. Leistungskreuz in Silber, vor

c. Leistungskreuz in Bronze,

d. Leistungsmedaille in Gold

e. Leistungsmedaille in Silber,

f. Leistungsmedaille in Bronze, vor

g. Verdienstkreuz in Gold ( z.B. Bundesfeuerwehrverdienst.)

h. Verdienstkreuz in Silber

i. Verdienstkreuz in Bronze

j. Verdienstmedaille in Gold

k. Verdienstmedaille in Silber

l. Verdienstmedaille Bronze

m. Erinnerungskreuz in Gold

n. Erinnerungskreuz in Bronze

o. Erinnerungskreuz in Silber

p. Erinnerungsmedaille in Gold (z. B. Wehrdiensterinnerungsmedaille).

n. Erinnerungsmedaille in Silber

o. Erinnerungsmedaille in Bronze


2. Landesmedaillen selbiger Staffelung wie oben vor (z. B. Feuerwehrverdienstmedaille).


3. Kirchenmedaillen ebenfalls selbiger Staffelung wie oben vor

(Für einen Priester etc. höchste Kategorie)

4. Stadtmedaillen deto oben


5. Gemeindemedaillen deto


6. Kompaniemedaillen deto


7. Betrieb / Firma deto


8. Verein deto


9. Familie, Freunde deto


Theoretische Reihenfolge einer Schiene vom Krageninneren zum äußeren Schulterbereich:


1b-(1c)-1d-1g-2a-2h-3a-5g-7h-8d-9o

(1c) müsste man zu Gunsten 1b der Rang höheren Medaille selber Kategorie, weglegen.

Das wäre z.B. Leistungskreuz Wasserrettung in Silber dafür Leistungskreuz Wasserrettung in Bronze entfernen, aber Leistungskreuz Rotkreuzrettung in Gold, Bronze oder Silber dürfte zu jenem des Leistungskreuz der Wasserrettung in Silber getragen werden. Wäre er z. B. beim Roten Kreuz nicht aber bei der Wasserrettung, käme z. B. die Bronzene sogar vor jener der Silbernen Wasserrettung im Bereich der Landesmedaillen, aber z. B. hinter dem Bundesheer.

Diverse Leistungsabzeichen ohne Band in Bronze, Silber und Gold wie z. B. Sportabzeichen, Kraftfahrerabzeichen, Feuerwehrleistungsabzeichen, Funkleistungsabzeichen usw. nie mehr als vier und alle nur Linksseitig. (Ausgenommen Funktion nur als 5. 6. 7. Abzeichen, rechts. Abzeichen über den Medaillen wie beim Franzosen ist nicht richtig!! Trinkfestzeichen in Plastik usw. haben auf einer Jacke nichts verloren!!!

Weiter mit der Dienstgraddistinktionsfläche. Diese muss beim Janker als untere Distinktion Innenecke an der jeweiligen Halsnahen Kragenecke zum liegen kommen, wobei der kürzere untere Distinktionsrand parallel zur unteren Kragenkante bzw. die Distinktionslängsseite parallel zur langen Krageninnenseite bzw. Kragenlängsnaht, fixiert wird.

Hat ein Janker keinen Kragen und ist die Rundung tiefer, muss die Distinktion in der Höhe am Bereich über dem untern Halsende als wäre ein Kragen vorhanden 3 cm im Abstand parallel zur Halskragenkante zum Liegen kommen, niemals tiefer! Ist ein uniformartiger Kragen vorhanden, kommt die Distinktion natürlich dort hinauf. Die Distinktionsform sollte gemäß der Tradition unserer alten Armee rechteckig original belassen sein. Jede Medaille von der 1. bis zur X. kommt 1cm vom Distinktionseck, oder 1cm. vom Krageneck ohne Dienstgrad in angezogenem Janker stehender Position, Horizontal Waagrecht zum hängen. Siehe Bild, Janker 7. und 9. Jede Jacke sollte immer eine Grüne Distinktionsfläche für Miliz und Landstürmer und eine rote für die Grünröcke der Scharfschützen haben. Sterne nur auf der Jacke ohne Distinktionsfläche entsprechen nicht der Originalität, aber nicht so wichtig; jedem das Seine.

Noch zum Schluss die Medaillen Tragevarianten.

Man kann 7 bis 11 Medaillen an einer siebener Schiene tragen. Die Medaillen werden dann natürlich bis zu 5mm Abstand von Innen nach Außen ineinander geschoben. Möchte der Träger bis zu 22 Medaillen tragen eröffnet er eine zweite Reihe zu 11 Medaillen wobei es wichtig ist dass die oberen ersten Medaillenplatten auf die unteren Medaillendreiecke zum liegen kommen, siehe letztes kleines Bild unterste Medaillen; sicher auch eine Art von Schmuck wenn es ordentlich gehandhabt wird.

Eröffnen sich zwei Reihen bei z. B. 12 Stück, wird zweimal eine Sechserreihe getragen. Bei Zehn kann zweimal eine Fünfer oder einmal eine Achterreihe zu zehn Stück getragen werden. Eine Fünferreihe oben und z. B. eine Siebener unten ist nicht erlaubt! Die Obere Reihe muss immer dieselbe Länge wie die untere Reihe haben.

Weiters sehen Sie die Montageart an der Schiene. Das Grüne Dreieck ist neu,

das Militärische alt und unordentlich, vergleichen Sie die beiden Unterschiede.

Studium zur Kommandoreihenfolge der Funktionen diverser Uniformen

Zur Uniform bzw. Schützentracht: Jede Uniform oder Tracht unabhängig ihres Aussehens oder Kategorie bezeichnet man als “Montur der Republik Österreich“ Die unten angeführten Uniformbestimmungen gelten für alle gleich.

Aber in der Kommandostruktur, wer, wo, was, zu bestimmen und zu sagen hätte, je nach Situation des Hofprotokolls bei Veranstaltungen und Notfall, gibt es sehr wohl Unterschiede.

Dass im Militäreinsatz das Militär, im Behördeeinsatz die Polizei, bei Fronleichnam und Traditionsausrückungen der höchste Dienstgrad des Heeres dann der Exekutive dann der Schützenkompanie dann der Feuerwehr, beim Brand die Feuerwehr, bei Verletzten die Rettungsorganisationen, beim Bewerbsschießen die örtliche Schützengilde das Sagen hat, darüber muss man sich nicht näher befassen.

Wie aber werden alle Vereine im “Militär – Behördlichen“ Sinne nun aber in der Theorie gemäß Hofprotokoll in richtiger Reihenfolge im Oberbefehl geführt vorgestellt und gereiht?

Das Beginnt mit den Behördlichen “Militärisch“ geführten Diensten. Dort kommt die Zahlen größere des Bundesheeres vor der kleineren der Bundespolizei. Dann folgen die Landes und Gemeinde “Militärisch“ geführten Dienste der Gemeindepolizei vor den Traditionseinheiten wie etwa eben die Schützenkompanien und Burschenschaften. Danach die Zivilen Rettungsorganisationen der größeren Feuerwehr und kleineren Rettungsdienste wie Malteser Rettungsorden vor Rotem Kreuz und Samariterbund, Bergrettung und Wasserrettung. Zuletzt die Zivilen Dienste des Kameradschaftsbundes, Ordensbruderschaften vor Schützengilden Musikvereine, Trachtenvereine und den anderen Zivil geführten Vereinen vor Sportvereinen.

Zu den Offizieren. Es gibt die Offiziere mit Matura und Hochschule von Heer und Exekutive. Sie tragen den Offiziersstern. Danach kommt der aus Traditionsgründen von der Mannschaft gewählte Schützenoffizier mit oder ohne Hochschule. Sie dürfen aus Traditionsgründen vergangener Erfolge und Leistungen ihrer jeweiligen ehemaligen Einheiten den Offiziersstern tragen. Danach die Burschenschaften, Schlagende vor den nicht Schlagenden.

In weiterer Folge kommt der Meister. In erster Linie die “militärisch“ geführten Meister der Feuerwehr. Auch der Feuerwehrkommandant ist kein Offizier, er ist Meister seiner zivilen Einheit als Hauptbandmeister etc. auch die Sportschützengilden haben den Titel eines Zivil geführten Meisters wie etwa der Oberschützenmeister und die Musik mit ihren Kapellmeister. Daher tragen diese nicht den Offiziersstern sondern das Edelweiß in Gold oder Silber gestickt, welches vorne an der Sternenspitze im Gegensatz zum Offiziersstern abgekappt ist und das “Radiäre Herzstück“ ist im Edelweiß etwas größer.

Gemäß Hofprotokoll hat bei einer neutralen Festlichkeit immer der Hofprotokoll Vorgereihte gegenüber den Nachgereihten das Oberkommando bzw. auch das Kommando. Insbesondere gilt das für das kommandieren verschiedener Fahnenabordnungen.

Auch kann und wird der Oberkommandierende der keine oder nur eine Fahnenabordnung führt, einem Nachgereihten den Befehl erteilen, dessen eigene Einheit bei diverser Größe selber zu kommandieren. Z. b. meldet der Schützenmajor oder Hauptmann immer einem einzelnen höchstanwesenden Behördeorgan in Uniform und bekommt meist den Befehl das Kommando über die anwesenden Traditionstruppen und Gruppen zu übernehmen.

In Reihung von Fahnenabordnungen und einer größeren Einheit kommen immer die Fahnenabordnungen zuerst.

Hofprotokollierte Reihenfolge:

Offiziere: 1. Bundesheer, 2. Bundespolizei / Grenzeinheit,

3. Landes - Stadt – Gemeindepolizei, 4. Justizwache,

5. Schützenkompanie, 6. Burschenschaften.

Meister: 7. Feuerwehr, 8. Rettungsdienste, 9. Ordensgruppen,

10. Schützengilden, Gilden, Zünfte, Musikvereine, 11. Gilden

und Zünfte in Zivil, 12. Sportvereine und 13. Andere.