Jan Dark die Hl. Jungfrau von Orleon, kämpfte in der Rüstung und führte die Franzosenheere zum Sieg in deren Heimat gegen die Engländer. Wie so oft bis in die heutige Zeit konnten das diverse Herren nicht verkraften. Sie wurde durch Intrigen als Ketzerin vergewaltigt und am Scheiterhaufen verbrannt.
Eine Gräfin Namens Guta in Bregenz, bekannt als „Ehre Guta“ Die allgemein bekannte Sage unseres Landes ist jene der Retterin von Bregenz. Es war im Jahre 1408 in dem 14. 01. dem Namenstag der Hl. St. Hilari in den Appenzeller Kriegen. Rankweil war von diesen Horden besetzt. Im Gasthaus zu Rankweil, vielleicht sogar im Sternen, wir wissen es nicht, saßen Appenzeller Bauernoffiziere und hielten Kriegsrat. Wohl bemerkten sie erst nach ihrer Unterredung gegen die Stadt Bregenz zur abgemachten Stunde an einem gewissen Tag die taktische Vorgangsweise besprechend, dass ganz hinterm Ofenbank eine Frau schlief. Forsch weckten sie diese und drohten Gewalt, wenn sie etwas gehört hätte. So musste sie einen Eid leisten, Gehörtes niemanden zu sagen. Sie stellte sich unwissend, versprach aber diesen Eid. Dennoch eilte sie zu nächtlicher Stund in wildem Ritt nach Bregenz, die Verteidiger zu warnen. Wohl bindet sie ihr Schwur, aber sie wird trotzdem zur Retterin denn sie erzählt was sie erlauschte dem Ofen in der Ratsstube. Jahrhunderte lang haben die Bregenzer Nachtwächter zum Dank vom 11. 11. Martinitag bis 02. 02. Maria Lichtmess die neunte Abendstunde mit dem Ruf „Ehret die Guta“ angekündigt und heute erinnert der Ehre - Guta - Platz an ihre heroische Tat.
Die Wälderweiber vertreiben die Schweden. Als die Schweden in den Bregenzer Wald eindringen, sammeln sich wackere Frauen verkleidet in weißen Gewändern, allerlei Kriegszeug mitschleppend. Ein wahrhafter Sturmlauf der Frauen begann auf die Besatzer einzufallen, mit brutalem zustechen von Heugabeln, schwingen schärfster Sensen und Dreschschlegel, in wahrem Blutrausch sich gegenseitig aufheizend. Eiligst zogen sich die Schweden zurück wohl nicht glauben wollend, dass solch wildes Weibervolk in diesen Bergen hause, oder waren es die zu dieser Zeit geglaubten bösen Geister in diesem düsteren von wilden Hängen und dunklen Tannen umwitterten gespenstig anmutenden fremd wirkenden harten rauen Vorarlberger Gebirgsland? Von da an war es in der Messe so, dass bis in die heutige Zeit, die Wälder Frauen vor den Männern zum Altar durften, die Hostie in Empfang zu nehmen.

Kaiserin Maria Theresia.1717 – 1780 Eine der herausragenden Persönlichkeiten in der Kaiserlichen Monarchie Österreichs. Die Letzte von Habsburg heiratete einen Lotringer. So wäre heute die richtige Bezeichnung von Lothringen – Habsburg. Sie hat die Schulpflicht eingeführt. Humorvoll betrachtet, hat sie aller Welt auch den Männern (Hm, hm) das Lesen und Schreiben beigebracht. Das romanisch sprechende Volk im Tale des Montafons, lernte durch ihre Initiative Deutsch zu sprechen. Die Kaiserin modernisierte durch weitere zahlreiche positiv greifende Reformen den Österreichischen Staat. Ihr Kanzler und Ratgeber war Fürst Kaunitz in den äußeren Angelegenheiten. Einer meinte einmal über die Habsburgerin, „Endlich einmal ein Mann und das eine Frau“. Leider war sie der Kirche im Glauben nicht sehr angetan und so wurde das Päpstliche Krönungszeremoniell geändert. Dadurch war die richtige Weihe nicht mehr gegeben worauf dem Kaiser nie wieder diesen Schutz den er gegen das Böse benötigt hätte gegeben war. Ein Hauptgrund des Unterganges des Hl. Römischen Reiches der Habsburgdynastie. Ihr Sohn Josef war ja dann auch bekanntlich Zeitweise der Freimaurerei verfallen und löste ja bekanntlich viele Klöster samt Orden auf, im Weiteren dann sein Sohn Josef der 2. auch das Deutschrömische – Österreichische Kaiserreich. Durch diese Freveltaten war dem Kaiserhaus ein langsames sterben vorausbestimmt.
Z
arin
Katharina die Große 1729 –
1796 oder die Zarin aller Reussen ( Preussen – Russland
). Was fragen Sie werte Leser, hat diese mit den Schützen zu
tun? Eine Menge! Ihr Sohn Alexander der 1. heiratete eine Fürstin
von Baden - Württemberg. Russland war mit uns verbündet.
Auch in Vorarlberg lagerten zeitweise Russische Heeresteile von
General Suvarrov. Und da gibt es eine Person die nichts Besseres
verbindet mit Tirol und Vorarlberg und zwar ein Schütze Namens
Franz Fidelis Jubele, ein Tiroler. Anfänglich stand er in den
Reihen Hauptmann Ellensohns Götzner Kompanie dessen Dorf er
seine Heimat nannte. Er war Maurerpolier aus Götzis und war als
Meldereiter zwischen Vorarlberg und Zentraltirol tätig. Später
gelangte er nach Russland und lernte eben grad so gemäß
seiner fidelen Art, diese Zarin kennen.
Aber dazu später in einer anderen Rubrik über Jubele. Ihre Schwiegermutter, eben Katharina die Große, präsentierte eine der glanzvollsten Epochen der Russischen Geschichte. Innenpolitisch erneuerte sie die lokale und zentrale Verwaltung, siedelte deutsche Bauern an, förderte Bildung und Kunst. Außenpolitisch erzielte sie durch die drei polnischen Teilungen 1772 – 1795 und durch einen erfolgreichen Türkenkrieg große Landgewinne. Sei ließ in St. Petersburg das Winterpalais als Kaiserliche Residenz errichten.
Fähnrich(dame) Francesco (Francisca) Scanagatta, wohl die einzige Frau mit Offiziersrang in der K.K. Armee als Grenadier der Colleredo. Scanagatta gab sich als junger Mann aus und durchlief die Offiziersausbildung erfolgreich. Als Fahnenleutnant in den aktiven Dienst gestellt, bewährte sie sich in mehreren Gefechten. Obwohl öfters Offizierskameraden “ihre Männlichkeit“ anzweifelten; sie reagierte darauf mit Duellaufforderungen – konnte sie jahrelang ihr Geheimnis verbergen. Erst bei ihrer zweiten Verwundung und auf Grund einer Intervention ihres Vaters – ein wohlhabender italienischer Kaufmann, der ihr versprochen hatte, ihr Geheimnis zu bewahren – musste sie, im Rang eines Oberleutnants stehend, ihren Abschied von der Armee nehmen. Ihr zu Ehren veranstalteten ihre Offizierskameraden – zu diesem Zeitpunkt war ihr Geschlecht schon allgemein bekannt, ein Abschiedsessen, bei dem sie zum letzten male ihre geliebte Uniform trug. Jahre später heiratete sie – man wundert sich kaum, einen Offizier der K.K. Armee. Sie wurde Mutter mehrerer Kinder und bezog, nach dem Tode ihres Mannes, neben einer Witwenpension auch die Pension eines Oberleutnants. Auch in Vorarlberg und Baiern kamen die Colloredo Grenadiere zum Einsatz. Ob sie da dabei war ist leider unbekannt.
Der Weiberlandsturm in Krumbach 1807. Nach dem Vorarlberg im Pressburger Frieden von 1805 an Bayern abgetreten war, wurde im Interesse der Napoleonarmee die allgemeine Wehrpflicht für den Feind eingeführt. Als am 30. Juni 1807 eine solche Musterung in Krumbach vorgenommen wurde, drangen wütende Frauen in das Zimmer der Bayernkommission im Gasthaus Adler ein, beschimpften die Kommission, schleuderten die Musterrungsollen auf den Boden und vernichteten diese. Der Vorsitzende nahm reiß aus und floh zu Pferd, von tobenden Wälderinnen verfolgt. Diese Aktion war geplant gewesen, und schon am folgenden Tag organisierten sich die Frauen und schrieben den Behörden einen förmlichen Kriegsbrief. Die Frauen hätten beschlossen ihre Söhne nicht für den Feind in den Krieg ziehen zu lassen. Unter Führung von Heideggers Christl und Schöchas Magdalena zogen die 200 Frauen am 2. Juli 1807 nach Bezau, um das dortige Gerichtsgebäude zu stürmen. Viele Frauen zogen im Nachhinein mit der Masse mit. Unterwegs kam es in Langenegg, Hittisau und Lingenau zu Ausschreitungen. Der Versuch, das Landgerichtsgebäude in Bezau zu stürmen blieb jedoch ohne Erfolg. Der Aufstand verglühte und die führenden Frauen wurden verhaftet und in das Landgericht Bregenz überstellt, die sich heftigst wehrende Christl Heidegger zeitweise in Ketten gelegt.
Die Anführerinnen wurden zu Haftstrafen von sechs Monaten, andere zu mehren Wochen verurteilt und später vom Bayerngericht begnadigt. Die Gemeinden zahlten 4.000 Gulden an Strafe. Bayerisches Militär rückte mit Kanonen in die Dörfer und demütigte die Bevölkerung. Die Motive der Frauen sich an dem Aufstand zu beteiligen waren unterschiedlich. Christina Heidegger hasste das Franzosen; Württemberg und Bayernheer. Sie war Jahre zuvor Opfer mehrerer vergewaltigender Französischer Soldaten geworden. Die meisten Frauen und Mädchen waren nicht bereit, ihre Söhne oder ihren Verlobten für den sinnlosen Krieg dieser fremden Macht und schon gar nicht gegen das eigene ehemalige Vaterland Österreich zu opfern. Sie wandten sich gegen die Einberufung weil ohnehin schon der überwiegende Teil der Männer im Ausland ihrem Broterwerb nachgingen, so dass die Zahl der Frauen jener der Männer mehr als das doppelte übertraf.
J
osephina
Negrelli. Sie war eine gebürtige Welschtirolerin. Ihr
Bruder lernte Ingeniör und plante den Suezkanal. Auch in
Vorarlberg war er in der Wildbachverbauung der Flüsse tätig.
So zeigt sich heute noch bei den Hochwassern der Aachen von Bregenz
und Dornbirn und im Bregenzer Wald wo er in Alberschwende und
Großdorf wohnte, dass seine Berechnungen auch heute noch
richtig liegen. Seine Schwester Josephina beteiligte sich mit den
Tiroler Schützen am Kampf gegen die Franzosen und führte
durch eine gewagte Aktion ( näheres ist mir nicht bekannt ) ihre
Schützenkameraden zum Sieg. Eine der vor wenigen Jahren (
Vorarlberg nehme sich ein Beispiel) gegründeten
Schützenkompanien nennt sich daher Josephina Negrelli
Schützenkompanie Primör.
K
atharina
Maria Lanz. Sie war in Spinges am Beginn des Pustertales
beheimatet. Beim Einsatz gegen den Feind stand sie mit einer Heugabel
auf der Mauer der Pfarrkirche und beteiligte sich am Kampf gegen die
Franzosen. Ihr Mut war beispielgebend, ihre Tatkraft überwältigend.
Sie blieb ihr Leben lang der jungfräulichen Tugend treu und kam
später in Dienste als Mesnerin ins Welschtirol wo sie als ältere
Dame dort auch verstarb. Noch heute steht dort im Welschtirol ein
Denkmal von ihr, das von den Schützen gerne besucht wird. Heute
nennt sich die Heimatkompanie, Katharina Maria Lanz Schützenkompanie
Spinges
K
aiserin
Elisabeth, Sissi von Österreich 1837 – 1898. Wer
kennt sie nicht, die Sissi von Österreich der heute noch
Millionen Herzen der Zuschauer zufliegen wenn auch die ebenfalls
längst verstorbene Romy Schneider
sich als Kaiserin Elisabeth von Österreich als Filmlegende in
Szene setzt. In Possenhofen am Starnberger See ungezwungen und
sportlich aufgewachsene Kaiserin Elisabeth zog aus der steifen
Etikette des Wiener Hofes die Konsequenzen und nahm etwa ab 1860 ihr
Reiseleben auf, das sie immer mehr dem Hofleben entfremdete. Der
Konflikt um die höfische Erziehung des Kronprinzen trug
wesentlich dazu bei. Sissi verstand es ähnlich Maria Theresia,
die vielen Völker diplomatisch zusammen zu halten. Besonders bei
Graf Andragi von Ungarn bewies sie große Diplomatie. Somit
mussten die Lothringer mit Zusatzname von Habsburg oftmals um die
Diplomatie der Frauen froh sein. Umso tragischer endete am 10.
September ihr Leben in Genf wo sie ermordet wurde.
Eine neuzeitliche Erscheinung mit ähnlichem Schicksal war die Prinzessin Diana von Wales
Dichterin Anna Hensler. 1878 - 1952 Die
Dichterin Anna Hensler war auch Heimatschriftstellerin. Sie hat sich
Zeitlebens um die Erweckung und Schärfung des geschichtlichen
Sinnes unseres Volkes, um die dichterische und biographische
Gestaltung bedeutender P
ersönlichkeiten
der Landesgeschichte wie z.B. unter anderem Josef Sigmund Nachbauer
im Vergleich Dr. Anton Schneider, und um die Hebung des Vorarlberger
Sagenschatzes so verdient gemacht, dass eine kurze Würdigung
ihres reichen Lebenswerkes im Rahmen eines Portraits in unserer
Homepage gerechtfertigt ist. Als zweite der drei Töchter des aus
dem Vorderlande bei Weiler – Klaus stammenden Arztes DR. Josef
Hensler und der Schützenhauptmannsenkelin Katharina Watzenegger
(ehemals in Weiler, frühzeitig verwaist, bei ihrer Großmutter,
im Gasthof zum Hirschen nächst der Weiler Kirche aufgewachsen)
am 19. Juni 1878 in Bregenz geboren, genoss sie eine sorgfältige
Erziehung in Marienbad. Nach dem frühen Tode ihres Vaters 1848,
zog ihre Mutter mit den drei Töchtern wieder nach Bregenz. Anna
besuchte die Talbachschule und die Waldnersche Privatschule und bekam
außerdem noch Stunden in Literatur und in Geschichte. Um den
Töchtern eine bessere Ausbildung in Französisch und
Englisch vermitteln zu können, zog die Mutter auf ein halbes
Jahr an den Genfer See und übersiedelte dann nach Feldkirch, wo
sie noch einigen Grundbesitz hatte. Anna vertiefte sich nun besonders
in das Studium der Geschichte und eignete sich so vieler
Lateinkenntnisse an, dass sie auch mit Texten in dieser alten
Kultursprache fertig wurde.
A
ls
erste Probe ihrer Dichterischen Begabung erschien die Novelle „Auf
Schloss Hohenems“. Die reizende Erzählung von der
romantischen Liebe des in Sizilien gefangen genommenen und
geblendeten Normannischen Königssohnes Wilhelm zu Rühmut,
zur Schwester des Dichters Rudolf von Em(b)s, hat seither immer
wieder zu epischen und dramatischen Nachdichtungen angeregt. Dann
versenkte sie sich in das Studium der französischen Revolution
und schilderte in der Erzählung “Frankreichs Lilien“
das tragische Geschick der Kinder Ludwigs des 16. und Maria
Antoniet. Das Buch wurde mit 37.000 verkauften Exemplaren
(Eine Auflage sogar in Amerika!) zu einem Best – Seller, der
auch heute seinen Wert behält und seine Leser findet. Die
Vorbereitung der Jahrhundertfeier der Vorarlberger und Tiroler
Volkserhebung von 1809 rief auch unsere Dichterin auf den Plan.
Der Streit um das Anton – Schneider Denkmal erregte damals die Gemüter so stark, dass sie sich ebenfalls zu einer Stellungnahme berufen fühlte. So wandte sie sich in einem Memorandum gegen die Errichtung des Denkmals, da es ihr undenkbar schien, dass Diesem ein solches zu teil werde. Mit umso größerem Nachdruck trat sie für ein Sigmund – Nachbauer – Monument in Rankweil ein.
In der Festschrift zur Denkmalsenthüllung entwarf sie 1910 aus den Papieren seines Nachlasses und aus anderen Archivalen -Quellen ein eingehendes Lebensbild dieses Vorarlberger Freiheitshelden und Landesschulmeisters. Die Vorarlberger Volkserhebung ließ der Patriotin Hensler noch lange keine Ruhe. Mit unermüdlichem Fleiß gab sie die zum Teil schwer lesbaren und schlecht erhaltenen Chroniken aus der Franzosenzeit heraus und schrieb viele dieses Thema berührende Aufsätze in den Zeitungen und Zeitschriften des Landes. Der Inhalt der inzwischen im Original leider verloren gegangenen wertvollen Rheinberger Chronik aus Rankweil, ist uns heute nur noch in der Henslerischen Abschrift erhalten.
Die Inflation nach dem ersten Weltkrieg, ließ das schöne Vermögen der Familie Hensler über Nacht in Rauch aufgehen. Es blieb ihr nur noch ein geringer Grundbesitz übrig, um die hoch betagte Mutter durchzubringen. Da die älteste Tochter bereits 1908 in Meran gestorben war, sah sich die Jüngste mit über 40 Jahren gezwungen, in der Rechtsanwaltskanzlei das tägliche Brot für Mutter und Schwester zu verdienen.
Die Pflege ihrer gebrechlichen Mutter ließen Anna Hensler keine Zeit mehr zu größeren abgerundeten Werken. Es ist aber doch erstaunlich, wie viel sie in den Nachkriegsjahren noch durch die Sammlung und Veröffentlichung von Sagen und Bräuchen aus dem Volksmunde, durch Übertragung von Gedichten Rudolf von Ems und Hugo von Montfort ins Hochdeutsche und durch eine Reihe von aufschlussreichen Aufsätzen für die Heimat geleistet hat.
Das beigegebene Literaturverzeichnis gibt davon eindruckvollste Kunde. Nach dem Tode ihrer Mutter übersiedelte sie mit ihrer Schwester Hedwig nach Klaus und schenkte uns zur Millenniumsfeier der Geburt des Hl. Landespatrons St. Gebhard in der Festzeitschrift “Bewahren und Bewähren“ mit der historischen Erzählung “so ward ein Heiliger“ die letzte reife Frucht ihres Dichtertalentes und entwarf in der Sondernummer der “Quelle“ ein anziehendes Lebensbild des Heiligen. Aus einem drucktechnischen Versehen blieb in der St. Gebhards – Festschrift S 76, Spalte 2, vor dem 4. Absatz: „ Da rief sie ein Bettler“ etc. usw. ein zum Verständnis der Handlung notwendiger Satz ungedruckt.
Zur Steuer der Wahrheit sei hier nachgetragen. „Wie immer begab sich (Wendelgard) nach Buchhorn und ehe die Gedächtnismessen begannen, verteilte sie Almosenspende unter die Armen, Kleid und Speise, wie die alte fromme Sitte es heischte“
Am Ostermontag 1952, nach dem jeweiligen Siegestag der Verteidigung Feldkirchs welche sie so vortrefflich schilderte, gab Anna Hensler, nach längerem Leiden ihre edle Seele in die Hände ihres Schöpfers zurück. Was sterblich an ihr war, ruht in dem Friedhof von Klaus, im Vorderland dem Garten Vorarlbergs der ihr als Heimat lieb und teuer war. Übrigens feiert die Feuerwehr von Weiler am Ostermontag immer den Gründungjahrestag 1888 und das Gedenken der Verstorbenen Mitglieder. Auch wurde 1188 zum ersten mal der Name sub Castro Muntifurtis Wyllaris erwähnt und je nach Jahreskonstellation feiert der heutige Hauptmann ihrer Heimatkompanie und Verfasser dieser CD am selben Tage Geburtstag. fe
S
tandschützensanitäter(in)
Stefan(i) Hollenstein. Im ersten Weltkrieg rückte eine
Dame namens Hollenstein als Standschützensanitäter
verkleidet in der Standschützenkompanie Lustenau mit ihrem Vater
unter dem Bataillon Dornbirn an die Südtiroler Front.
„Zu den Schützen gehörte übrigens ein ganz junger, bartloser Bursch als Sanitäter, der fest in den Reihen mitmarschierte, dem etwas Weiches in den Gliedern lag und dessen widerspenstige Haare sich unter der Mütze vordrängten. Es war die Malerin von Lustenau, Stefanie Hollenstein, deren Identität nur ihr Kompanie – Kommandant und einige Leute des Zuges kannten.“